MacBook USB 3.1 Typ C Anschluss

Mit der Einführung des USB Typ-C Anschlusses sorgte Apple wie so oft für großes Aufsehen. Dass durch die allmähliche Einführung des neuen Anschlusses und zugehöriger Kabel der bisherige Standard abgelöst wird, birgt allerdings viele Vorteile. Die Übertragungsgeschwindigkeit ist wesentlich höher, der Typ-C Anschluss ist kleiner (was Platz für andere Hardware lässt) und zuguterletzt spielt es keine Rolle wie das Kabel eingesteckt wird, da es keine Ober- und Unterseite mehr gibt. So jung USB Typ-C ist, so hoch ist auch seine Fehleranfälligkeit. Apple startet deshalb ein Rückrufprogramm für entsprechende Ladekabel des MacBook Retina.

Anfang 2015 brachte Apple sein ultradünnes MacBook mit 12 Zoll Retina Display, einem drucksensiblen Touchpad und einem einzigen USB Typ-C Anschluss heraus. Die Reaktionen waren weitgehend positiv, bis man auf den neuen Anschluss zu sprechen kam. Ob ein einzelner Anschluss überhaupt genügt, um all die unterschiedlichen Aufgaben zu meistern? Scheinbar schon, denn Beschwerden zum MacBook Retina blieben aus. Bis jetzt.

Aufgrund fehlerhafter USB C Ladekabel startete Apple ein Rückrufprogramm, das betroffenen Nutzern das Kabel selbstverständlich kostenfrei ersetzt. Betroffen sind nach aktueller Kenntnis jene MacBooks, die bis zum Juni 2015 ausgeliefert wurden – dabei ist es unerheblich, ob das Kabel als Zubehör zum gekauften MacBook enthalten war oder ob man es separat gekauft hat. Wer ein neueres MacBook besitzt, dürfte nicht betroffen sein. Wovon eigentlich?

Durch die defekten USB C Kabel wird das MacBook entweder nicht aufgeladen oder nur teilweise aufgeladen. Um zu erkennen, ob man ein fehlerhaftes Ladekabel hat, muss man die Aufschrift lesen. Es sind jene defekt, die nur die Aufschrift „Designed by Apple in California, Assembled in China“ tragen. Bei den neueren funktionsfähigen Kabel ist zusätzlich eine Seriennummer aufgeführt. So sieht das Ganze aus (oben alt, unten neu):

Apple MacBook USB Typ C Ladekabel

Bild: 9to5mac.com