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Im September wird Apple das iPhone 7 vorstellen, so viel ist sicher. Weniger sicher hingegen sind die zahlreichen Gerüchte, die sich teils widersprechen. Dennoch kann man aus all den Schnipseln eine Quersumme bilden. Ob der Kopfhöreranschluss tatsächlich verschwindet, ist noch unklar. Der neueste iPhone 7 Bericht verlässt sich darauf und spricht von einem noch dünneren Gehäuse.

Apple’s Anspruch stets schlanke Geräte zu bauen ist schlechthin bekannt. Zuletzt, mit dem iPhone 6, ging das nur mit einer aus dem Gehäuse ragenden Kamera. Das kam weder bei Kritikern noch bei Kunden gut an und selbst Apple’s Chefdesigner sah hierin einen notwendigen Kompromiss. Die Technik setzt dem Design also Grenzen. Beim kommenden iPhone 7 hingegen wird beides vereint oder besser gesagt, ein Teil der Technik wird zum Wohle des Designs geopfert: der 3,5 mm Klinkenstecker für Kopfhörer. Dieses Gerücht hält sich schon lange, wenn es auch nie einen Beweis für das Weglassen des Anschlusses gab. Das neueste Gerücht aber setzt genau das voraus, damit das iPhone 7 noch schlanker wird.

Wie das japanische Onlinemagazin Macotakara berichtet, wird das iPhone 7 etwa 1 Millimeter dünner als das aktuelle iPhone 6s mit seinen 7,1 mm Dicke. Somit würde das kommende iPhone so dick (oder dünn) sein wie der iPod touch. Damit das Gehäuse aber derart schlank werden kann, muss eben der Kopfhöreranschluss gestrichen werden. Musik soll der iPhone Besitzer stattdessen über den Lightning-Anschluss hören. Dieser wird laut den Japanern etwas schmaler ausfallen, allerdings nicht der Anschluss selbst, sondern die Gehäuseaussparung. Das bedeutet, dass man kein neues Lightning-Kabel braucht, da die alten hineinpassen.

Mit so viel Platz unten muss Apple doch was anfangen können, oder? Macotakara berichtet weiter, dass das iPhone 7 einen Stereo-Lautsprecher bekommt. Mit der zweiten Soundquelle ist mit einer deutlich besseren Tonqualität zu rechnen. Übrigens, die aus dem Gehäuse ragende Kamera wird endlich bündig, also glatt auf der Oberfläche liegen.

Das japanische Magazin weiß also gleich von mehreren entscheidenden Änderungen zu berichten. Wie treffsicher Macotakara ist, wird sich zeigen müssen. Allzu gewagt sind die Annahmen ja nicht, reichen sie doch bis ins letzte Jahr zurück. Vielleicht werden wir Mitte März schlauer, wenn Apple das iPhone SE vorstellt und wir uns Vorstellungen vom Topmodell im September machen können.