Apple Store

Lange Zeit waren iPhone-Besitzer verunsichert, ob ihre Garantie auch dann noch gilt, wenn sie das Display bei einem Drittanbieter reparieren ließen. Wie unsere Kollegen von MacRumors nun erfuhren: die Garantie erlischt nicht. Puh, nochmal Glück gehabt! Denn wie jeder weiß, kann es einen spürbaren finanziellen Unterschied bedeuten, ob das iPhone nun bei Apple oder doch bei einem Drittanbieter repariert wird.

Ein iPhone ist keine günstige Anschaffung. Und auch die Reparatur, sollte eine vonnöten sein, ist bei Apple alles andere als günstig. Daher gehen viele iPhone-Besitzer lieber zu Drittanbietern, die mit Apple Werkzeug ausgerüstet ebenfalls den lieb gewonnenen Alltagsbegleiter fit machen können. Bislang galt: wer sein iPhone-Display bei einem nicht-lizenzierten Anbieter reparieren ließ, dessen Garantie erlosch. Wie unsere Kollegen von MacRumors nun erfahren haben, scheint Apple diese Politik in Zukunft zu lockern.

Eine interne Notiz an die Apple Mitarbeiter besagt, dass in den Apple Stores sowie bei lizenzierten Partnern die iPhone Reparatur dennoch erfolgen soll. Nur eben das Display nicht, das ja bereits woanders gefixt wurde. Sollte ein Kunde also mit einem defekten iPhone in den Store gehen, wird der Defekt wie gehabt unter den AppleCare+ Garantiebestimmungen repariert. Allerdings ist das bei einem Drittanbieter ausgetauschte Display davon ausgenommen. Der Kunde, falls er mit einem defekten Display auftauchen sollte, bekommt es zum üblichen Apple-Preis ausgetauscht und dieser rangiert je nach Modell zwischen 150 und 170 Euro.

Diese Lockerung der Reparatur-Politik dürfte bei vielen iPhone-Besitzern auf Wohlwollen stoßen. Denn sie sind einerseits flexibel in der Auswahl ihres Reparaturdienstes und andererseits können sie sich ihrer Apple Garantie gewiss sein. Das Ganze soll vorerst in den USA und Kanada starten, doch laut MacRumors könnte die gleiche Herangehensweise auch in anderen Ländern bald starten.

Quelle: 9to5mac.com