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Apple veröffentlichte gestern seine aktuellen und mit Spannung erwarteten Quartalszahlen für den Zeitraum Januar bis März 2017. In einer einstündigen Konferenz zu den Umsätzen und Gewinnen hat CEO Tim Cook die einzelnen Produktkategorien durchleuchtet und betont welche von ihnen dem Konzern am Meisten eingebracht haben. Doch so ganz ins Detail ging Apple nicht, denn es werden zwar iPhone-Verkaufszahlen genannt, aber um welche Modelle es sich genau handelt weiß niemand so recht. Dennoch lohnt ein Blick darauf, was Apple so in drei Monaten alles geleistet hat.

Werfen wir zuerst einen Blick auf das beliebteste Produkt aus dem Hause Apple, nämlich das iPhone. Zwischen Januar und März diesen Jahres konnten insgesamt 50,76 Millionen iPhones an die Frau und den Mann gebracht werden, was dem Konzern rund 33,2 Milliarden Dollar Umsatz (kein Gewinn!) einbrachte. Das entspricht einem Minus von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Apple konnte indes den durchschnittlichen Verkaufspreis (ASP) des iPhone um zwei Prozent auf 655 Dollar steigern. Trotz dem einen Prozent weniger abgesetzter iPhones konnte Apple ein Umsatzplus von einem Prozent verzeichnen.

Dass Tablets verstärkt als unnötig betrachtet oder besser gesagt durch größere Smartphone-Displays verdrängt werden, zeigt sich auch bei den Zahlen zum iPad. In den vergangenen drei Monaten konnten 8,9 Millionen iPads verkauft werden, was einem Minus von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Die Beliebtheit des iPad unter allen Tablets ist aber ungebrochen und so erzielt das iPad einen Beliebtheitswert zwischen 95 und 100 Prozent. Ziemlich beeindruckend!

Der Mac, und hiermit sind die Desktops als auch die Notebooks inbegriffen, konnte insgesamt 4,1 Millionen mal verkauft werden, was ein klitzekleines Minus von 0,01 Prozent bedeutet. Immerhin brummt das Mac Geschäft in China, denn dort gab es einen Zuwachs von ordentlichen 20 Prozent. Auch rettete das neue MacBook Pro die Zahlen, denn allein dieses Modell hat ein Plus von 14 % hingelegt.

Einen guten Teil des Apple Geschäfts machen die Dienste (Services) aus, darunter Apple Pay oder iTunes. Hier konnte Apple in den drei Monaten rund 7 Milliarden Dollar Umsatz erwirtschaften und dies wäre das zweite Quartal in Folge, dass die Marke von sieben Milliarden Dollar geknackt hat. Unter Diensten fallen neben den beiden erwähnten auch die iCloud, die App Stores, Apple Music und der Support durch Apple Care.

Es gibt natürlich noch weitere Zahlen, etwa zur Apple Watch oder den Besucherzahlen der Apple Stores und apple.com, aber die oben genannten Zahlen sind unserer Meinung nach die bedeutendsten. Auf alle Fälle geben sie uns einen guten Eindruck dessen, was Apple in den ersten drei Monaten eines Jahres verkauft und umsetzt. Mal abwarten, was im letzten Quartal diesen Jahres abgeht, wenn das iPhone 8 einmal im Handel erscheint…