iPhone 8 Konzept

Obwohl uns das Jubiläumsmodell iPhone 8 durch die ständigen „Leaks“ vertraut vorkommt, bleibt noch vieles rätselhaft. Dass das iPhone 8 eine vollverglaste Front mit einem OLED-Display besitzen wird, gilt als garantiert sicher. Rätselraten herrscht jedoch über den möglichen Verkaufspreis. Denn während das iPhone 7s und 7s Plus in etwa dem bisherigen Preisschema treu bleiben, soll das iPhone 8 ein Exklusiv-Preisschild erhalten.

Was wird das iPhone 8 wohl kosten? Über diese Frage zerraufen sich zahlreiche Analysten den Kopf. Einig sind sie sich darin, dass das Jubiläumsmodell teurer wird als seine Begleiter, das iPhone 7s und 7s Plus. Von beiden Letzteren geht man aus, dass sie ähnlich viel kosten wie das aktuelle iPhone 7 und 7 Plus. Während noch vor einigen Wochen ein Preis von über 1.000 Dollar fürs „kleinste“ iPhone 8 im Raum stand, wird diese Ziffer nun nach unten korrigiert.

UBS-Analyst Steven Milunovich hat nun seine Zahlen auf den Tisch gelegt. Ihm zufolge wird das iPhone 8 mit kleinstem Speicher ab 870 US-Dollar erhältlich sein, während das 256 GB Modell wohl 1.070 Dollar kosten dürfte. Zuvor schon spekulierte er darauf, dass zumindest das kleine (32 GB?) und mittlere (128 GB?) Modell nicht die magische Marke von 1.000 Dollar überschreiten werden. So treu die Apple Fans auch sind, ein Startpreis von mindestens 1.000 Dollar dürfte auch für sie zu viel des Guten sein. Apple steckt gewissermaßen in einer Zwickmühle, will es das iPhone 8 ordentlich verkaufen, aber durch den Preis eben auch die Unterschiede zum iPhone 7s und 7s Plus hervorheben.

Der Analyst rechnet damit, dass das iPhone 8 nächstes Jahr einen Anteil von 45 % an den gesamten iPhone-Verkäufen haben wird. Das erfahren wir erst, wenn Apple Anfang 2018 erste Quartalszahlen herausgibt für die Periode des iPhone-Verkaufsstarts.

Wie die Analysten zu ihrer Schätzung kommen? Zum einen haben sie reichhaltige Daten der vergangenen Jahre und daraus lassen sich gewisse Gemeinsamkeiten ableiten. Außerdem wird darauf geschaut, wie viel Apple für die einzelnen Komponenten wie Display, Prozessor oder Speichermodule ausgibt. Das ist so weit vorm Release keine einfache Aufgabe, vor allem da gewisse Komponenten unbekannt sind. Man weiß etwa nicht, ob das iPhone 8 mit einem 32 GB Speicher erscheint oder ob die Mindestgrenze nicht doch bei 64 GB angesetzt wird. Viele Fragen auf die es hoffentlich bald Antworten gibt…

Quelle: 9to5mac.com